Triff uns – Reden wir über Politik

An den kommenden zwei Wochenenden führen die Grünen Schlieren gemeinsam mit der SP Schlieren zwei Standaktionen durch.

Dabei wollen wir mit der Bevölkerung ins Gespräch kommen, über unsere politischen Ziele informieren und hören, was die Menschen in Schlieren bewegt.

Nebst spannenden Gesprächen haben wir unser Glücksrad und einige Giveaways dabei.

Wir würden uns freuen, dich zu sehen. Triff uns am Samstag 17.01.2026 zwischen 10:00 und 13:00 Uhr unter dem roten Flügel auf dem Stadtplatz dem oder am 24.01.2026 zwischen 12:00 und 15:00 Uhr.

Wir freuen uns!

Filmvorführung – Macht und Ohnmacht

Die Sozialdemokratische Partei und die Grüne Partei Schlieren laden Sie am Freitag, 23. Januar, um 20 Uhr im Quartierraum Giardino zu einem Filmabend mit Diskussion ein. Nach dem Film «Macht und Ohnmacht» stellt die Koalition für Konzernverantwortung ihre Initiative vor. Anschliessend erzählen die Stadtratskandidierenden der Grünen (Livia Knüsel) und SP (Markus Bärtschiger, Rixhil Agusi), wie sie Verantwortung für Mensch und Natur in Schlieren übernehmen.

«Macht und Ohnmacht – Wenn Schweizer Konzerne Leben zerstören»

Der Dokumentarfilm von Sven Rufer zeigt zwei Schauplätze, die kaum weiter auseinanderliegen könnten: 18’000 Kilometer Luftlinie liegen zwischen der Andenprovinz Espinar und dem Regenwald auf der südostasiatischen Insel Borneo. Doch die indigenen Gemeinschaften beider Regionen verbindet ihr Kampf gegen eine gigantische, aus der Schweiz gesteuerte Mine.


Der Film ist auf Spanisch und Dayak mit deutschen Untertiteln (60’).

Datum: 23. Januar 2026, 20:00 Uhr
Ort: Quartierraum Giardino – Feldstrasse 3 in Schlieren

Rette deine Lieblingssendung!


Acht Jahre nach dem klaren Nein zur «No-Billag»-Initiative steht die SRG erneut unter massivem Spardruck. Die sogenannte SRG-Abbauinitiative will die Radio- und TV-Gebühren stark senken – mit gravierenden Folgen für Informationsvielfalt, Kultur und regionale Berichterstattung. Schon heute sind Sparmassnahmen spürbar: Beliebte Sendungen wurden gestrichen oder gekürzt.

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Gasausstieg in Schlieren: Fragwürdige Verschiebung von 2030 auf 2035

Stadhaus Schlieren in Solar Punk

Am 22. September 2025 hat das bürgerlich dominierte Gemeindeparlament Schlieren beschlossen, den gestaffelten Ausstieg aus dem Gasnetz von 2030 auf 2035 zu verschieben. Was auf den ersten Blick nach einer pragmatischen Anpassung klingt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als ökologisch, ökonomisch und sicherheitspolitisch problematisch. Die Grüne Fraktion Schlieren hat sich in der Debatte klar gegen diese Verschiebung ausgesprochen – aus Verantwortung gegenüber Umwelt, Bevölkerung und Zukunft.

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Kleine Anfrage: Stadtrat bleibt unklar. Laura Zangger fordert mehr Transparenz bei kleinen Anfragen. Stadttrat beruft sich auf Verwaltungsaufwand

Die Kleine Anfrage ist ein wichtiges Instrument zur Transparenz. Doch wenn sie nur teilweise beantwortet wird, stellt sich die Frage: Welche Regeln gelten dafür? Die Grünen Schlieren sind mit der Antwort des Stadtrats nicht zufrieden und fordern klare Kriterien.

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„Drei Jahre für „Poldis“: Grüne Schlieremer Kantonsrätin stärkt Schulen

Livia Knüsel, Grüne-Kantonsrätin aus Schlieren, setzt sich dafür ein, die Anstellungsdauer von „Poldis“ (Lehrpersonen ohne Diplom) im Kanton Zürich auf drei Jahre zu verlängern. Ihr Ziel ist es, den Schulen und den Poldis mehr Stabilität zu bieten und den Rekrutierungsaufwand zu verringern. Livia fordert zudem eine berufsbegleitende Weiterbildung für Poldis, damit sie ihre Arbeit professionalisieren können. Falls sie sich zu einer regulären Ausbildung entscheiden, sollen die bereits absolvierten Weiterbildungen ans Studium angerechnet werden können.“

Artikel aus der Limmattalerzeitung

«Poldis» sollen bis drei Jahre angestellt sein
Der Zürcher Kantonsrat hat einen Vorstoss der Schlieremer Grünen Kantonsrätin Livia Knüsel vorläufig unterstützt.

Seit dem Schuljahr 2022/2023 sind sie im Kanton Zürich im Einsatz, die Personen ohne Lehrdiplom oder kurz: «Poldis». Zwischen 500 und 600 waren es seither jedes Jahr. Die Bildungsdirektion hatte wegen des Lehrpersonenmangels einen Passus im Lehrpersonalgesetz in Kraft gesetzt, der dies ermöglicht. Dieser muss jedes Jahr von Neuem aktiviert werden. Seit dem Schuljahr 2022/2023 geschah dies zwei weitere Male.

Der Passus legt weiter fest, dass die Gemeinden die «Poldis» für maximal ein Jahr anstellen können. Wollen sie danach weiterarbeiten, müssen sie an eine andere Schule in einer anderen Gemeinde wechseln. Das Thema «Poldi-Hopping» sorgte bereits Anfang Jahr im Zürcher Kantonsrat für Diskussionen. Dies führte dazu, dass die Schlieremer Grünen-Kantonsrätin Livia Knüsel Anfang Juli eine parlamentarische Initiative einreichte, welche vom Regierungsrat fordert, die Einjahresfrist auf maximal drei Jahre zu erhöhen.

Viel Aufwand für Schulen und „Poldis“

Der ständige Wechsel der «Poldis» sei eine Belastung für die Schulen, sagte Knüsel am Montag im Kantonsrat. Er gebe viel Rekrutierungs-, Einarbeitungs- und Begleitaufwand. Umgekehrt sei auch die Lehrperson ohne Diplom mit einer grossen Arbeitslast konfrontiert. Dass sie jedes Jahr an einer anderen Schule arbeiten und dort die Infrastruktur, das Team und die Kinder neu kennenlernen müsse, sei eine Zumutung. Es sei daher sinnvoll, wenn die Lehrpersonen einen ganzen Klassenzug, also längstens drei Jahre, bleiben dürften.

Die parlamentarische Initiative möchte den besagten Passus ferner um die Pflicht für «Poldis» erweitern, während ihrer Anstellung eine von Kanton und Gemeinden vergütete Weiterbildung zu absolvieren. Dies diene der Qualitätssicherung, so Knüsel, die als Primarlehrerin arbeitet. Die Weiterbildung solle einer etwaigen späteren Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule angerechnet werden dürfen.

„Ein Jahr ist definitiv zu kurz“

Der Vorstoss stiess im Kantonsrat sowohl links als auch rechts auf offene Ohren. Es sei wichtig, dass sie Zeit hätten, eine Ausbildung in Angriff zu nehmen, betonte Alexander Jäger von der FDP. Ein Jahr sei definitiv zu kurz, fand auch Hanspeter Hugentobler von der EVP. Dies führe zu «Schul-Hopping, das keiner will».

Auch die SVP hob den Ausbildungsaspekt hervor und meinte weiter, dass die Schulen dadurch administrativ entlastet würden. Dies mache den Einstieg in den Beruf attraktiver und erhöhe die Kontinuität in einer Klasse, sagte Ursula Junker von der SVP. Was ihrer Meinung nach jedoch in der Initiative fehle, sei eine pragmatischere Lösung hinsichtlich der Pflicht zur Weiterbildung bei älteren Personen. Sie seien aufgrund ihrer Lebens- und Berufserfahrung eine Bereicherung und sollten nicht noch ein mehrjähriges Studium absolvieren müssen.

Überraschend dezidiert gegen Knüsels Initiative war die SP. Carmen Marty Fässler bezeichnete sie als «Pflästerli-Politik». Nur aufgrund des Lehrermangels eine gesetzliche Grundlage zu schaffen, die den Missstand kurzfristig beheben solle, sei nicht richtig. Es müsse vielmehr dringend daran gearbeitet werden, dass es keinen Missstand mehr gebe, etwa indem die Arbeitsbedingungen für Lehrpersonen verbessert würden.

SP spricht von „Pflästerli-Politik“

Fässler kritisierte weiter, dass in Knüsels Initiative nicht konkret stehe, welche Art von Weiterbildung die «Poldis» absolvieren müssten. Warum sollten sie nicht gleich eine Ausbildung zur Lehrperson machen. Damit die Schülerinnen und Schüler von ihrer Schulzeit profitieren könnten, brauche es gut ausgebildete, qualifizierte Lehrpersonen.

Auf absehbare Zeit werde sich nichts an der Situation ändern, entgegnete Nadia Koch von der GLP. Alles andere sei Wunschdenken. Die Schulen seien auf die «Poldis» angewiesen. Die AL sprach sich wie die SP in erster Linie zwar auch für längerfristige Lösungen aus. Wegen des eklatanten Lehrpersonenmangels müsse man jedoch alle Möglichkeiten ausloten, um die Stellen besetzen zu können, sagte Judith Stofer.

Mit Ausnahme des Grossteils der SP unterstützten dann auch alle Fraktionen praktisch geschlossen Knüsels Initiative. Der Kantonsrat überwies sie mit 135 Stimmen, 60 waren nötig. Die zuständige Kommission wird sie nun weiterberaten und dem Regierungsrat zu einer Stellungnahme unterbreiten. Danach wird der Kantonsrat erneut darüber abstimmen.“