Die Grünen Schlieren haben den Wahlkampf für die eidgenössischen Wahlen eröffnet. Bei schönem Wetter trafen wir uns im Zentrum Schlierens zum Unterschriften sammeln für günstigen Wohnraum, aber auch um interessante Gespräche zu führen. Vier der sechs Spitzenkandidaten kamen nach Schlieren.
Mit dabei waren unter anderem die bestehenden Nationalräte Balthasar Glättli, Marionna Schlatter, Katharina Prelicz-Huber, sowie die neukandidierenden Anna-Béatrice-Schmaltz und Dominik Ritzmann
Neophyten wie das einjährige Berufkraut breiten sich in Schlieren unkontrolliert aus. Dominik Ritzmann (Grüne) stellte dazu eine Kleine Anfrage. Die Antwort des Stadtrats… naja
Wechsel in der Grünen Fraktion: Livia Knüsel (Schlieren) folgt auf Manuel Kampus ) in den Kantonsrat Der Grüne Kantonsrat Manuel Kampus aus Schlieren hat heute seinen Rücktritt per 28. August eingereicht. Neue Aufgaben im Beruf und in der Familie führen dazu, dass er sein Amt nicht mehr mit dem erforderlichen zeitlichen Aufwand erfüllen kann. Kampus war Mitglied der kantonsrätlichen Geschäftsprüfungskommission. Manuel Kampus hat sich mit seinen Vorstössen im Kantonsrat besonders für die Situation der Pflegenden und für die Kreislaufwirtschaft eingesetzt.
Manuel Kampus
Seit 2018 ist Kampus auch Mitglied des Schlieremer Gemeindeparlaments, er wird sich als Gemeinderat weiterhin für Schlieren politisch engagieren. Auf Manuel Kampus folgt Livia Knüsel, die bei den letzten Kantonsratswahlen den ersten Ersatzplatz auf der Liste der Grünen im Wahlkreis Dietikon erreicht hat. Die 46-jährige Historikerin, Archäologin und Kulturmanagerin wohnt mit ihrer Familie in Schlieren, wo sie Mitglied der Schulpflege ist. Livia Knüsel arbeitet als Primarlehrerin und engagiert sich als Naturschützerin.
Die Grünen Schlieren sind stolz, auch nach dem Rücktritt von Manuel Kampus im Kantonsrat mit Livia Knüsel vertreten zu sein.
Ein Raum für Jung und Alt im Herzen von Schlieren – die Grünen fordern in einem Postulat einen generationengerechten Bewegungs- und Begegnungsraum. Der Stadtrat soll prüfen, wie das Konzept der Hopp-La Stiftung umgesetzt werden kann.
Oft wird behauptet, dass die Schweiz bereits viel für die Umwelt tue, oder dass wir als kleine Schweiz sowieso nichts im Kampf gegen den Klimawandel bewirken können. Dabei wird der riesige Fussabdruck der Schweizer Bevölkerung gerne ausgeblendet. Wir Schweizer:innen stossen europaweit, pro Kopf gerechnet, am drittmeisten Schadstoffe aus. Dies liegt daran, dass ein grosser Teil unserer Schadstoffemissionen im Ausland anfällt, aber aufgrund der Investitionen von Schweizer Firmen und unseres Konsums der Schweiz angerechnet werden muss. Somit liegt je nach Berechnung der Schadstoffausstoss der Schweiz zwischen einem und drei Prozent des Gesamtausstosses weltweit. Die Studie welche auf 3% kam, wurde von WWF, Economiesuisse und MyKinsey im Jahr 2022 durchgeführt. Im Gegensatz zum WWF stehen Economiesuisse und McKinsey ausser Verdacht grüne Politik zu betreiben.
Deshalb am 18. Juni JA zum Klimaschutzgesetz stimmen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Wie wichtig ist aktivierungstherapeutische Arbeit für die Lebensqualität von älteren Menschen? Die Grüne Fraktion Schlieren stellte hierzu eine Kleine Anfrage und erhielt nun die Antworten.
Nasslager können das Grundwasser und die Umwelt gefährden. Laura Zangger (Grüne) forderte Klarheit zum geplanten Nasslager am Brachweg in Schlieren. Die Antwort des Stadtrats bleibt vage.
Dominik Ritzmann wurde an der Nominationsversammlung der Grünen Kanton Zürich als Nationalratskandidat auf den Listenplatz 13 gesetzt. Wir freuen uns und sind stolz, dass jemand aus der Schlieremer Ortspartei für den Nationalrat kandidiert.
Im Dezember 2018 reichte Dominik Ritzmann ein Postulat ein, mit dem Zweck den Ausbau der Veloabstellplätzen auf der Nordseite des Bahnhofs Schliere anzuregen. Passiert ist bisher leider nichts. Hier die Chronologie eines politischen Vorstosses, welcher in einer Schublade verstaubt.
Manuel Kampus hat den Sitz der Grünen Bezirk Dietikon im Kantonsrat erfolgreich verteidigt. Wir gratulieren ihm zur Wiederwahl und freuen uns, dass wir trotz kantonaler Verluste in Schlieren um stolze 1,9% zulegen konnten. Vielen Dank für euer Vertrauen.
v.l.n.r. Manuel Kampus, Livia Knüsel, Laura Zangger, Dominik Ritzmann
Es ist in diesem Fall unwichtig darüber zu diskutieren, wie viele und welche Autofahrten es in Schlieren tatsächlich braucht. Klar ist aber: Wenn schon, dann sollen sich die Autos nach den Menschen richten und nicht umgekehrt.
Will heissen, sie sollen möglichst wenig Lärm und Gefahr verursachen. Das geht am ein-fachsten mit einer Reduktion des Tempos. Auch die BirmensdorferInnen denken in-zwischen so und haben an ihrer Gemeindeversammlung den Gemeinderat damit beauf-tragt, beim Kanton in dieser Sache vorstellig zu werden. Auf der Engstringerstrasse in Schlieren wurde der Versuch verlängert. Wir sprechen dort von einer Fahrzeitdifferenz von etwa einer halben Minute. Daraus müssen ja wohl die Automobilist:innen keinen Glaubenskrieg machen.
Bauhaus Schlieren, Dachfläche 13’998m2, keine einzige Solarzelle (Bild: search.ch)
Lohnt es sich überhaupt in Schlieren in erneuerbare Energien zu investieren? Zwei Beispiele zeigen, welches Sonnenenergiepotential auf Schlierens Dächern schlummert.
Die Grünen Schlieren sammeln fleissig Unterschriften für die Klimafonds-Initiative. Allein am heutigen nationalen Sammeltag kamen über 50 Unterschriften zusammen. Mit den bisher gesammelten haben die Grünen Schlieren ihr Soll bereits erreicht. Natürlich sammeln wir trotzdem fleissig weiter.